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Detmold: Meschesee-Fall kommt erneut vor Gericht
Der Meschesee-Fall wird das Landgericht Detmold nochmals beschäftigen. Es hatte einen Mann wegen versuchten Totschlags an seiner Frau und wegen Schwangerschaftsabbruchs zu 13 Jahren Haft verurteilt. Der Bundesgerichtshof hat die Entscheidung in Teilen beanstandet, sodass eine erneute Verhandlung nötig ist.
Hintergründe des Falls
Das Landgericht sah es als erwiesen an, dass der Mann die Frau an einem Abend im August vor zwei Jahren im Meschesee bis zur Bewusstlosigkeit unter Wasser gedrückt hat. Das Opfer liegt seitdem im Koma – laut BGH ohne Hoffnung auf Heilung. Ihr ungeborenes Kind starb. Der Mann hatte damals selbst die Rettungskräfte gerufen.
Unklarheiten und rechtliche Herausforderungen
Der genaue Tatablauf und das Motiv blieben jedoch unklar. Aus Sicht der Karlsruher Richter hätte das Landgericht besser nachweisen müssen, dass der Mann die Tat wirklich bis zum Ende durchziehen wollte. Dieser Teil der Rechtsprechung ist hochkomplex und entsprechend schwer für Laien zu verstehen. Ein Termin für die neue Verhandlung steht noch aus.
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Das Landgericht sah es als erwiesen an, dass der Mann die Frau an einem Abend im August vor zwei Jahren im Meschesee bis zur Bewusstlosigkeit unter Wasser gedrückt hat. Das Opfer liegt seitdem im Koma – laut BGH ohne Hoffnung auf Heilung. Ihr ungeborenes Kind starb. Der Mann hatte damals selbst die Rettungskräfte gerufen.
Unklarheiten und rechtliche Herausforderungen
Der genaue Tatablauf und das Motiv blieben jedoch unklar. Aus Sicht der Karlsruher Richter hätte das Landgericht besser nachweisen müssen, dass der Mann die Tat wirklich bis zum Ende durchziehen wollte. Dieser Teil der Rechtsprechung ist hochkomplex und entsprechend schwer für Laien zu verstehen. Ein Termin für die neue Verhandlung steht noch aus.
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